Großer Preis von Kanada : Vettel verliert nach Niederlage in Montreal die Nerven

Sebastian Vettel vertauscht aus Frust über seine Niederlage die Siegernummern.
Sebastian Vettel vertauscht aus Frust über seine Niederlage die Siegernummern.

Vettel kommt in Montreal als erster ins Ziel, verliert das Formel-1-Rennen gegen Mercedes-Pilot Hamilton aber trotzdem.

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10. Juni 2019, 08:52 Uhr

Montreal | Nach seiner folgenschweren Zeitstrafe beim Formel-1-Rennen von Kanada hat Ferrari-Star Sebastian Vettel die Rennkommissare scharf kritisiert. Nachdem der Heppenheimer in der 48. Runde seinen Verfolger Lewis Hamilton nach einem Fahrfehler fast in die Mauer gedrängt hatte, wurde er mit einer Fünf-Sekunden-Strafe belegt.

Vettel fühlt sich um Sieg betrogen

"Sie stehlen uns das Rennen", hatte Vettel schon in der Schlussphase des Grand Prix in Montréal über den Boxenfunk geschimpft. Nach dem siebten Saisonlauf sagte der 31-Jährige auf die Frage, ob er sich um den Sieg betrogen fühle: "Ja." Ferrari legte Beschwerde gegen die Entscheidung der Rennkommissare ein.

Vettel betonte: "Ich denke, wir haben das Rennen gewonnen. Wir haben die Ziellinie zuerst überquert, auch wenn die Rennkommissare eine andere Sicht haben." Hamilton profitierte von der Entscheidung der Stewards und liegt in der WM-Wertung nun schon 62 Punkte vor Vettel. "Das macht unseren Sport nicht beliebt. Die Menschen wollen uns gegeneinander fahren sehen, und das haben wir gemacht", meinte Vettel. "Es ist einfach schade, wenn wir diese komischen Entscheidungen haben."

Dass er nur Platz zwei belegte, wollte Vettel bei der Siegerehrung nicht wahrhaben. Am Podium manipulierte er sogar die Platzierungsnummern. Er tauschte das Schild für Platz eins am Mercedes von Lewis Hamilton mit dem für ihn vorgesehenen zweiten Platz.

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Breite Unterstützung für Vettel

Aus der Motorsportszene erhielt der viermalige Weltmeister nach der folgenschweren Zeitstrafe breite Unterstützung. "Das ist die schlimmste Entscheidung, die ihr jemals getroffen habt", twitterte der frühere Motorrad-Weltmeister Casey Stoner in Richtung der Formel 1.

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Ex-Formel-1-Weltmeister Nigel Mansell schrieb: "Sehr, sehr peinlich. Es war keine Freude, dieses Rennen zu sehen. Zwei Champions fahren brillant, aber es endet mit dem falschen Ergebnis."

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"Was in Kanada passiert ist, ist auf diesem Level unseres großartigen Sports nicht akzeptabel", twitterte die US-Motorsportlegende Mario Andretti. Er ergänzte, dass keine Fahrfehler infolge harter Zweikämpfe so bestraft werden sollten.

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Der Schotte Allan McNish merkte an: "Ich bin nicht sicher, was Vettel hätte anders machen sollen. Eine harte Entscheidung für Vettel."

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"Es ist wirklich schade, das war eine normale Rennsituation. Ja, Sebastian hat einen Fehler gemacht, aber er hat diese Strafe nicht verdient", sagte Ex-Weltmeister Jenson Button bei Sky.

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Johnny Herbert stellte fest: "Racing ist weich geworden. Falsch, falsch, falsch."

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Vettels ehemaliger Teamkollege Mark Webber fragte ironisch, ob einer der Rennkommissare jemals "an der Spitze der Formel 1" gefahren sei.

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Ex-Fahrer Alexander Wurz sprach von einem kniffligen Zwischenfall, der aber keine Strafe verdient habe.

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