Vor dem Länderspiel : Weil der Job zu langweilig ist: Costa Ricas Nationalcoach tritt zurück

Hat sich in seinem Job gelangweilt:  Gustavo Matosas, Nationalcoach Costa Ricas.
Hat sich in seinem Job gelangweilt: Gustavo Matosas, Nationalcoach Costa Ricas.

"Manchmal hatte ich den Eindruck, ich sei im Urlaub": Mit diesen Worten hat der Trainer seinen Job aufgegeben.

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05. September 2019, 21:20 Uhr

San Jose | Vor dem Länderspiel gegen Uruguay hat Gustavo Matosas seine Zeit als Fußball-Nationaltrainer Costa Ricas beendet. Laut Verbandspräsident Rodolfo Villalobos machte er von einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag Gebrauch und kehrte dem Verband den Rücken, um erneut als Vereinscoach in seinem Heimatland Uruguay zu arbeiten.

Es sei wie Urlaub

Doch während dieser Vorgang im Profifußball nicht unüblich ist, sorgt Matosas Begründung für seine Entscheidung dann doch für Verwunderung: "Ich habe nicht gewusst, dass es so langweilig ist." Er wolle nie wieder ein Nationalteam trainieren. "Ich brauche den Alltag mit den Spielern", so Matosa laut "Medio Tiempo". "Ich bin nicht wegen des Geldes nach Costa Rica gekommen. Ich fühle mich nicht produktiv, manchmal scheint es, als sei ich im Urlaub bin."

Der frühere Mittelfeldspieler Matosas hatte die "Ticos" erst im vergangenen Oktober nach deren Ausscheiden in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Russland übernommen. Seine drei vorherigen Stationen bei Vereinen in Saudi-Arabien, Paraguay und Argentinien, waren ebenfalls nur von kurzer Dauer gewesen. Zuvor war er einige Jahre lang in Mexiko gewesen und hatte dort mehrere Klubs trainiert.

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