Beachvolleyball-Olympiasiegerin : Ziel Olympische Spiele 2024: Kira Walkenhorst träumt von einem Comeback

Kira Walkenhorst könnte sich eine Fortführung ihrer Karriere vorstellen.
Kira Walkenhorst könnte sich eine Fortführung ihrer Karriere vorstellen.

Olympiasiegerin Kira Walkenhorst denkt über eine Fortsetzung ihrer Karriere nach und hat schon ein Ziel vor Augen.

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21. Juni 2019, 10:59 Uhr

Hamburg | Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst hat die Hoffnung auf eine mögliche Fortsetzung ihrer eigentlich beendeten Karriere noch nicht aufgegeben. "Dass ich mich jetzt bereits wieder so gut fühle, ist überraschend. Beachvolleyball war und ist mein Leben und ich würde natürlich wieder gerne anfangen zu spielen", sagte die 28 Jahre alte Wahl-Hamburgerin in einem am Freitag veröffentlichten Interview der Deutschen Sporthilfe.

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Walkenhorst will vielleicht bis 2024 in Paris weitermachen

"Ob nur national oder aber auf der internationalen Tour oder ob ich sogar noch mal vier Jahre weitermache bis Paris 2024, das wird sich zeigen. Ganz die Finger vom Ball lassen kann ich jedenfalls noch nicht." In Paris finden in fünf Jahren die übernächsten Olympischen Spiele statt. Den Weltmeisterschaften vom 28. Juni bis 7. Juli in Hamburg blickt Walkenhorst mit etwas Wehmut entgegen. Sie wisse, "dass es bei der WM, wenn ich dann vor Ort bin, schmerzen wird, weil es einfach ein geiles Turnier ist. Und da will man auf dem Feld stehen und zeigen, was man kann", meinte Walkenhorst. "Also wird es definitiv weh tun."

Karrierende Anfang 2018 aus gesundheitlichen Gründen

Die Mutter von Drillingen hatte ihre Laufbahn Anfang dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen beendet. 2016 war sie in Rio de Janeiro mit Laura Ludwig Olympiasiegerin geworden. 2017 hatten die beiden den WM-Titel geholt.

Ludwig bildet nach ihrer Babypause seit Beginn des Jahres ein Duo mit Margareta Kozuch. Der neuen Kombination traut Walkenhorst trotz zuletzt durchwachsender Ergebnisse bei der WM einiges zu, "weil ich weiß, wie sie arbeiten und dass sie den Schwerpunkt auf die WM setzen", sagte sie. "Sie haben zuletzt viel über die anderen Turniere hinwegtrainiert, um Erfahrung zu sammeln, haben noch mal Techniken umgestellt." Sechs Monate seien eine "knackige Zeit, um sich zusammen zu finden, aber ein Heimpublikum kann auch ordentlich pushen".

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