Kostenloses Medienprojekt : Das ist unser neues Digital-Angebot für Schüler und Lehrer

Mia Engel Lüdtke (12) aus der Klasse 7.2 des Goethe-Gymnasiums Ludwigslust freut sich auf die digitalen Angebote.

Mia Engel Lüdtke (12) aus der Klasse 7.2 des Goethe-Gymnasiums Ludwigslust freut sich auf die digitalen Angebote.

Am Montag hat unser Projekt zur Medienbildung in der Schule begonnen. Das Land unterstützt Schüler-Abos über den MV-Schutzfonds

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21. August 2020, 13:22 Uhr

Regionale Schulen, Gymnasien und Gesamtschulen in MV können künftig die Online-Angebote der regionalen Tageszeitungen verstärkt in den Unterricht einbinden. Die „Schweriner Volkszeitung“, die „Norddeutschen Neuesten Nachrichten“, aber auch der „Nordkurier“ in Neubrandenburg und die „Ostsee-Zeitung“ starteten am Montag ein Projekt zur Medienbildung in der Schule.

Kostenloser Zugang zu den digitalen Angeboten der Verlage

Die Regionalzeitungen stellen Schülerinnen und Schülern ab der Klasse 5 bis zum Jahresende einen kostenlosen Online-Zugang zu ihren digitalen Angeboten zur Verfügung.

Unsere Zeitung hat darüber hinaus eine gesonderte werbefreie Seite für Schüler und getrennt davon für Lehrer konzipiert, die täglich neue Schülernachrichten bietet, Videos einbindet, einen Kindernachrichtendienst beinhaltet, Rätsel und vieles mehr.

Lehrer erhalten auf ihren Zugang zusätzlich Lehrmaterial für digitale Medien. Das Land unterstützt das Projekt über den MV-Schutzfonds mit insgesamt zwei Millionen Euro.

Medienkompetenz der Schüler und Lehrer fördern

„Mit diesem Online-Zeitungsprojekt unterstützen wir die Schulen bei der Medienbildung. Medienkompetenz wird immer wichtiger angesichts der Informationsflut, die auf die Jugendlichen über die sozialen Medien einprasselt. Da ist es wichtig, seriöse Information von Fake News unterscheiden zu lernen“, betonte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD).

Die regionalen Tageszeitungen stehen für aktuelle und verlässliche Informationen. Sie bieten nicht nur unabhängigen Journalismus, sondern sind auch identitätsstiftend für die Region, so die Ministerin. Und: „Zugleich haben die Verlage viele Erfahrungen mit medienpädagogischen Angeboten durch das Projekt ‚Zeitung in der Schule.’“ Schüler könnten erfahren, was seriöse Medien in der Region ausmacht.

SVZ-Chefredakteur Michael Seidel: „Auch wir Regionalmedien müssen uns täglich der Medienkritik stellen. Wir wissen, dass manche Eltern und Lehrer uns zumindest skeptisch betrachten. Schließlich unterlaufen auch seriösen Medien gelegentlich Fehler. Kritischer Umgang mit Quellen ist selbstverständlicher Teil unserer Arbeit. Uns liegt am Herzen, unser umfangreiches digitales Angebot transparent und von unprofessionellen Informationen abgrenzbar zu machen. “

Bildungsministerin stellt das Projekt im Livestream vor

Schüler und Lehrkräfte erhalten die Zugangsdaten für die Online-Angebote über die Schule. Die entsprechenden Briefe werden in den kommenden Tagen versandt. Der Zugang wird anonymisiert erfolgen, so dass keine persönlichen Daten ersichtlich sind. Um dem Datenschutz Rechnung zu tragen, müssen Eltern vor dem Projektstart eine Einwilligungserklärung unterzeichnen. Schülerinnen und Schüler können selbst aktiv werden und erleben, wie Redakteure und Reporter arbeiten.

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