Himmelfahrts-Wochenende : Staugefahr: Meiden Sie diese Autobahnkreuze im Norden

In den nächsten Tagen droht Stau auf vielen Autobahnen. Auf unseren Karten sehen Sie, wo Sie besser nicht langfahren.

maximillian_4317.jpg von
09. Mai 2018, 20:45 Uhr

Kaum etwas ist unnötiger, als freie Zeit auf der Autobahn im Stau zu verbringen. Und doch staut sich der Verkehr auch an Christi Himmelfahrt und dem für viele langen Wochenende wieder auf den Straßen im Norden. 

Für etwas Erleichterung sorgt, dass am Donnerstag Lkw über 7,5 Tonnen von 0 Uhr bis 22 Uhr auf dem gesamten deutschen Straßennetz nicht fahren dürfen. Weil der 10. Mai auch in anderen europäischen Ländern (u.a. Österreich, Niederlande, Schweiz) Feiertag ist, gelten auch in diesen Ländern Fahrverbote für schwere Brummis.

Nach Einschätzung des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC) dürften aber vor allem Baustellen im Norden in den kommenden Tagen lange Staus bewirken. Davon besonders betroffen könnten Autofahrer auf der A7 in Richtung der Küsten sein. Ein Überblick.

A20 in Mecklenburg-Vorpommern

Der A20-Abschnitt bei Tribsees ist noch bis Ende des Jahres 2019 nicht befahrbar.
Screenshot Google Maps

Der A20-Abschnitt bei Tribsees ist noch bis Ende des Jahres 2019 nicht befahrbar.

Während die Autobahnen in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein zugedeckt sind mit Baustellen, gibt es im nördlichen Mecklenburg-Vorpommern genau eine. Auf der A20 zwischen Tribsees und Bad Sülze ist die Autobahn gesperrt. Der Grund ist eine abgesackte Fahrbahn, die Arbeiten an diesem Abschnitt dauern noch bis Ende des Jahres 2019. Eine Umleitung ist eingerichtet.

AK Maschener Kreuz

Am Maschener Kreuz geht es wegen einer Dauerbaustelle nicht immer zügig voran.
Screenshot Google Maps

Am Maschener Kreuz geht es wegen einer Dauerbaustelle nicht immer zügig voran.

Vor den Toren Hamburgs erwartet Autofahrer, die Richtung Norden unterwegs sind, der erste kritische Bereich: das Maschener Kreuz. Wegen einer Dauerbaustelle besteht dort Staugefahr.

A1 zwischen Harburg und Hamburg-Süd

Der Ausschnitt zeigt einen Teil der eingeschränkt befahrbaren A1-Strecke zwischen den Anschlussstellen Harburg im Süden und weiter nördlich Hamburg-Süd.
Screenshot Google Maps

Der Ausschnitt zeigt einen Teil der eingeschränkt befahrbaren A1-Strecke zwischen den Anschlussstellen Harburg im Süden und weiter nördlich Hamburg-Süd.

Wer vom Maschener Kreuz Richtung Lübeck unterwegs ist, kann schnell ins nächste Nadelöhr geraten. Zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Harburg und Kreuz Hamburg-Süd ist die Fahrbahn wegen einer Baustelle auf zwei Fahrstreifen verengt.

Zwischen Hamburg-Billstedt und Öjendorf

Zwischen Hamburg-Billstedt und Öjendorf ist die Fahrbahn noch bis zum 25. Mai auf zwei Spuren verengt.
Screenshot Google Maps

Zwischen Hamburg-Billstedt und Öjendorf ist die Fahrbahn noch bis zum 25. Mai auf zwei Spuren verengt.

Auf die eine Verengung folgt die nächste. Auch zwischen Hamburg-Billstedt und Öjendorf bilden sich Staus, weil der Verkehr nur über zwei Fahrstreifen fließt.

Von Bad Schwartau Richtung Travemünde

Ein gesperrter Abschnitt der A226 muss auf dem Weg nach Travemünde umfahren werden.
Screenshot Google Maps

Ein gesperrter Abschnitt der A226 muss auf dem Weg nach Travemünde umfahren werden.

Die Ostsee ist nah – und doch so fern. Zumindest für jene Autofahrer, die am Abzweig Lübeck auf der A226 bei Bad Schwartau in Richtung Travemünde wegen einer Baustelle über eine örtliche Umleitung ausweichen müssen. Hier geht es sonst nicht weiter, weil die Richtungsfahrbahn gesperrt ist – und das noch bis 31. Juli.

Auf der Rückfahrt von der Ostsee sollte die Abfahrt Seeretz nördlich von Lübeck an der A1 gemieden werden, weil diese gesperrt ist. Ein örtliche Umleitung ist eingerichtet.

A7 zwischen HH-Waltershof und Moorburg

Ab HH-Waltershof geht es für etwa vier Kilometer Richtung Süden nur langsam voran.
Screenshot Google Maps

Ab HH-Waltershof geht es für etwa vier Kilometer Richtung Süden nur langsam voran.

Auf einer Länge von rund vier Kilometern Richtung Süden sind Autofahrer langsamer unterwegs. Der Grund ist auch hier eine Baustelle. Zwischen den Anschlüssen Waltershof und Moorburg gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60km/h.

Zwischen HH-Volkspark und Stellingen

Der A7-Abschnitt zwischen Volkspark und Stellingen ist häufig verstopft.
Screenshot Google Maps

Der A7-Abschnitt zwischen Volkspark und Stellingen ist häufig verstopft.

Die A7 wird ab Hamburg Richtung Norden zum Engpass. Auch in der umgekehrten Richtung reiht sich Baustelle an Baustelle. Der Grund ist der sechsstreifige Ausbau der A7 zwischen Hamburg und dem Bordesholmer Dreieck.

Los geht das Baustellen-Fieber hinter dem Elbtunnel zwischen Volkspark und Stellingen. Wegen Brückenbauarbeiten sind Fahrstreifen in beiden Richtungen gesperrt. Als reduzierte Geschwindigkeit vorgeschrieben sind 60 km/h, der Verkehr läuft meist nur sehr zähflüssig – oder gar nicht.

Zwischen Schnelsen-Nord und Dreieck HH-Nordwest

Auf der A7 bei Schnelsen-Nord entsteht ein neuer Lärmschutzdeckel.
Screenshot Google Maps

Auf der A7 bei Schnelsen-Nord entsteht ein neuer Lärmschutzdeckel.

Auf den ersten Engpass nach dem Elbtunnel folgt auch schon der nächste. Auf einer Länge von etwa 3,5 Kilometern ist die Geschwindigkeit wegen einer Baustelle auf 60 km/h begrenzt. Auf diesem Streckenabschnitt entsteht ein neuer Tunnel, der sogenannte A7-Deckel.

Von Henstedt-Ulzburg bis Dreieck Bordesholm

Auf der A7 zwischen Henstedt-Ulzburg und Bordesholm reiht sich Baustelle an Baustelle.
Screenshot Google Maps

Auf der A7 zwischen Henstedt-Ulzburg und Bordesholm reiht sich Baustelle an Baustelle.

Enger wird die Fahrbahn erneut wegen einer Baustelle zwischen den Anschlussstellen Großenaspe und Henstedt-Ulzburg in beiden Richtungen. Der Verkehr fließt noch bis Ende Oktober nur über zwei Fahrstreifen.

Noch nicht vorüber ist die Baustellen-Reihe ab Großenaspe. Bis Ende Dezember führt auch dieser Autobahnabschnitt an einer Baustelle entlang.

Der Verkehr verlangsamt sich auch zwischen dem Dreieck Bordesholm und Neumünster-Mitte in beiden Fahrtrichtungen. Die Bauarbeiten dauern auf diesem Streckenabschnitt noch bis Ende Dezember.

Zwischen Warder und Kreuz Rendsburg

Beim Erreichen des Nord-Ostsee-Kanals wartet auf Autofahrer die nächste Baustelle.
Screenshot Google Maps

Beim Erreichen des Nord-Ostsee-Kanals wartet auf Autofahrer die nächste Baustelle.

Wer gerade beflügelt durch die meist freie Fahrt ab Bordesholm ist, wird vor dem Nord-Ostsee-Kanal wieder ausgebremst. Der Grund ist auch hier eine Baustelle zwischen Warder und Kreuz Rendsburg, die noch bis zum 22. Juni dauert.


A1 zwischen Groß Ippener und Bremen-Arsten

Auf der A1 zwischen Groß Ippener und Bremen-Arsten ist die Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt.
Screenshot Google Maps

Auf der A1 zwischen Groß Ippener und Bremen-Arsten ist die Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen verengt.

 

Wer an Himmelfahrt Richtung holländische Grenze unterwegs ist, muss sich auf Staus auf der A1 einstellen. Auf der Strecke zwischen Osnabrück und Bremen sind Staus zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Bremen-Arsten in beiden Richtungen zu erwarten. Die Autobahn ist auf zwei Fahrstreifen verengt . Im Baustellenbereich gilt eine geänderte Verkehrsführung.

Die nächste Baustelle kommt prompt. Zwischen Bremen-Arsten und Hemelingen ist der rechte Fahrstreifen gesperrt.

AK Lotte/Osnabrück

Die A1 im Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück wird für mehrere Tage voll gesperrt.
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Die A1 im Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück wird für mehrere Tage voll gesperrt.

Ein Baustellen-Hot-Spot ist die A1 im Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück. Von Donnerstagabend bis Sonntagvormittag wird die Autobahn in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.  Erst ab Sonnabend  um 6 Uhr kann der Verkehr in Richtung Dortmund die A1 wieder durchgehend befahren. In der Fahrtrichtung Bremen bleibt die Sperrung sogar noch bis Sonntag um 12 Uhr bestehen. Umleitungen werden eingerichtet.

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