Zwei Unfälle mit Verletzten zwischen Pruchten und Bresewitz

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15. August 2020, 17:20 Uhr

Am 15.08.2020 kam es um 10:00 Uhr und um 11:45 Uhr auf der L 21 zwischen Pruchten und Bresewitz zu zwei schweren Verkehrsunfällen.

Beim ersten Verkehrsunfall fuhr ein 33-jährige Fahrzeugführer mit einem PKW Opel auf ein Fahrzeug auf, welches sich an einem Stauende befand. Durch die Wucht des Aufpralls wurden fünf Fahrzeug ineinander geschoben und beschädigt. Insgesamt wurden in allen beteiligten PKW zwei Fahrzeuginsassen im Alter von 27 und 69 Jahren schwer und vier Personen im Alter von 23, 35, 54,und 62 Jahren leicht verletzt. Bis auf eine leicht verletzte Person wurden alle Verletzten zur weiteren medizinischen Versorgung in das Helios-Klinikum nach Stralsund gebracht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Vier Fahrzeuge waren nicht fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Gegen den Verursacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Die L 21 musste für die Sicherstellung der Versorgung der Verletzten, die Unfallaufnahme und Beräumung der Fahrbahn von 10:15 Uhr bis 11:35 Uhr voll und noch über weitere drei Stunden halbseitig gesperrt werden. Während der Sperrung kam es zu starken Rückstauerscheinungen in beide Fahrtrichtungen.

Entlang des Staus warteten vielen Fahrzeugführer auf Grund des warmen Wetters außerhalb ihrer Fahrzeuge. Circa 500 Meter vom anderen Unfallort entfernt befand sich eine Familie mit zwei Kindern. Eines der Kinder (5 Jahre) wollte über die L

21 zu seinem Vater laufen und übersah dabei einen PKW, welcher die Straße in entgegengesetzter Richtung zum Stau befuhr. Der 57-jährige Fahrzeugführer des PKW Ford konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Kind und dem PKW. Der Junge erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Greifswald gebracht werden. Auch gegen den Fahrzeugführer des zweiten Unfalls wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Alle Unfallbeteiligten sind deutsche Staatsangehörige. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich im Bereich von Unfallstellen und Staus höchst umsichtig und vorsichtig zu verhalten, um Folgeunfälle zu vermeiden.

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