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Wismar: Besonders fies - Trauergäste während Beerdigung bestohlen

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erstellt am 18.Sep.2013 | 03:37 Uhr

Ein Diebstahl, der moralisch gesehen wohl zu den abscheulichsten Formen gehört, ereignete sich am Dienstagnachmittag in einer Randgemeinde der Hansestadt Wismar.

Die Polizei erhielt gegen 17 Uhr die Information über einen Einbruchsdiebstahl in die Wohnung eines 74-jährigen Mannes. Am frühen Nachmittag hatte er zusammen mit weiteren Familienmitgliedern die Wohnung verlassen, um zu einer Beerdigung eines sehr engen Familienmitgliedes zu fahren.

Als sie kurz vor 17 Uhr wieder an der Wohnung eintrafen, mussten die Trauernden feststellen, dass durch einen unbekannten Täter die Wohnung durchwühlt und unter anderem eine Geldbörse mit Ausweispapieren und Bargeld entwendet wurde. Was genau gestohlen wurde, konnte im Rahmen der Anzeige jedoch noch nicht aufgelistet werden. Ein Mitarbeiter der Kriminaltechnik untersuchte im Anschluss die Wohnung nach Täterspuren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Wohnungseinbruchdiebstahls aufgenommen.

Termine und Uhrzeiten der Beerdigungen sowie die Name der Familie werden dem allgemeinen gesellschaftlichen Brauch nach, in der Zeitung mittels einer Anzeige veröffentlicht. Es besteht die Möglichkeit, dass Diebe diese Art der Informationsgewinnung nutzen und die Abwesenheit der Angehörigen zur Tatausführung nutzen.

Die Polizei rät, Nachbarn oder eine Person des Vertrauens in einem solchen Fall über die Abwesenheit zu informieren, damit sie einen wachsamen Blick auf die Wohnung haben können. svz

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