Totschlag in Stralsund: Polizei fahndet nach mutmaßlichem Täter Peter Oswald

svz.de von
01. Juni 2016, 15:30 Uhr

Nach dem gewaltsamen Tod eines 61-jährigen Mannes in Stralsund ermittelt die Staatsanwaltschaft Stralsund wegen Totschlags. Der Mann sei mit einem Messer erstochen worden, sagte Oberstaatsanwalt Martin Cloppenburg am Mittwoch in Stralsund nach der Obduktion des Toten. Per Öffentlichkeitsfahndung sucht die Polizei „mit Hochdruck“ nach Peter Oswald. Der 41-jährige Stralsunder sei dringend tatverdächtig. Er wird als etwa 1,70 Meter groß beschrieben, korpulent mit Glatze und an beiden Oberarmen tätowiert. Zur Tatwaffe machte die Staatsanwaltschaft mit Hinweis auf mögliches Täterwissen keine Angaben. Nach dem Fund des Toten am Dienstag in einer Stralsunder Wohnung war am Nachmittag ein 37-jähriger Stralsunder festgenommen worden. Dieser wurde aber am Mittwoch wieder auf freien Fuß gesetzt, nachdem sich der Tatverdacht nicht erhärtet habe. Die Umstände seines Kontaktes zum Opfer würden gegenwärtig weiter aufgeklärt, sagte Cloppenburg. Bei dem Verbrechen habe augenscheinlich Alkohol eine Rolle gespielt, auf Seiten des Täters wie des Opfers, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

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