Fahndung nach Straftäter in Rostock : Täter gesichtet - Polizisten umstellen Haus

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Die Polizei fahndet in Rostock nach einem gewalttätigen Straftäter

Während eines Klinikbesuchs ist ein 49-jähriger Mann geflohen - nach stundenlanger Suche gibt es nun erste Hinweise auf seinen Aufenthaltsort

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09. März 2015, 10:34 Uhr

Aktuell läuft ein Großeinsatz der Polizei in der Hansestadt Rostock. Wie die Pressestelle der Polizeiinspektion Rostock heute Morgen mitteilte, ist gegen 7 Uhr ein Strafgefangener während eines Termins in der HNO-Universitätsklinik "Otto Körner" in Rostock geflüchtet. Wie der 49-Jährige fliehen konnte, war nach Angaben des Justizministeriums zunächst nicht bekannt. Der Mann sei mit Pflegern unterwegs gewesen.
Er war nach seiner Verurteilung wegen schweren Raubs in den sogenannten Maßregelvollzug in der geschlossenen Psychiatrie gekommen.
Die Polizei beschreibt den Mann, der als gewalttätig gilt, wie folgt:
- 2,00 Meter groß, kräftige Gestalt 
- kurze Haare 
- Narben an beiden Unterarmen und auf dem rechten Handrücken 
- graugrüne Jacke und blaue Jeans
- zeitweise Brillenträger

Derzeit sucht die Polizei nach dem Straftäter mit einem Großaufgebot. Im Bereich der Innenstadt ist der Flüchtige nun offenbar gesichtet worden. Bewaffnete Polizeibeamte haben ein Haus in der Rostocker Innenstadt umstellt.

Die Polizei bittet eindringlich darum, dass jeder, der auf den Gesuchten trifft, ihn nicht anspricht oder festhält und sich somit selbst in Gefahr bringt. Stattdessen umgehend die Polizei über den Notruf 110 informieren.

Im September 2013 war schon einmal einem Patienten des Maßregelvollzugs in Rostock die Flucht während eines Arztbesuchs gelungen. Der damals 37-Jährige war in Handschellen während eines Termins in der Zahnklinik seinen Bewachern entkommen. Nach acht Stunden wurde er wieder gefasst. Nach dem Zwischenfall hatte die Forensische Klinik Konsequenzen angekündigt. So sollten die Begleitmaßnahmen überprüft werden.

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