Stralsund: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

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09. März 2020, 06:21 Uhr

Am 08.03.2020, gegen 02:42 Uhr, wurden Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Stralsund zu einer Ruhestörung in Knieper West in Stralsund gerufen. Bei dem Verursacher handelte es sich um einen 48-jährigen, polizeibekannten, deutschen Mann. Dieser war bei Eintreffen der Beamten stark alkoholisiert (Atemalkoholtest 1,68 Promille). Er trat den Beamten sofort aggressiv entgegen. Er beleidigte sie und ließ sich selbst von seiner in der Wohnung befindlichen Freundin nicht beruhigen. Da er diese in seinem aufgebrachten Zustand zur Seite drückte und die Gefahr des Angriffs auf sie und die Polizisten unmittelbar bevorstand, wurde der Störer durch den Einsatz einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht.

Dabei wehrte er sich und trat nach einer Polizistin. Der 48-Jährige konnte schließlich fixiert und gefesselt werden. Während der polizeilichen Maßnahme beleidigte und bedrohte er die Beamten. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und dem Polizeihauptrevier Stralsund zugeführt. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Der Störer verletzte sich leicht am Hinterkopf, lehnte aber eine ärztliche Behandlung ab. Er muss sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung strafrechtlich verantworten. Außerdem wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unzulässigen Lärmes gegen ihn eingeleitet. Um 06:40 Uhr konnte er aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen werden.

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