Stralsund: Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung

svz.de von
16. September 2018, 10:07 Uhr

Am 15.09.18, gegen 18:15 Uhr kam es in einer Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Julius-Leber-Straße in Stralsund zu einem Brand.

In einem Kinderzimmer, einer durch eritreische Zuwanderer bewohnten Wohnung, kam es im Bereich des Bettes zum Brandausbruch. Die Bewohner der Brandwohnung, eine 36-jährige Frau und ihre 9 und 6 Jahre alten Söhne konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben.

Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Stralsund waren zur Brandbekämpfung eingesetzt und hatten das Feuer schnell gelöscht. Vorsorglich wurden alle 25 anwesenden Bewohner der 15 Wohnungen evakuiert. Die Bewohner der Brandwohnung wurden zur weiteren Untersuchung ins Klinikum Stralsund verbracht und konnten nach kurzer ambulanter Behandlung entlassen werden. Da ihre Wohnung derzeit nicht mehr bewohnbar ist, sind sie vorerst auf der Kinderstation des Klinikums untergebracht worden.

Alle anderen Bewohner des Hauses konnten kurze Zeit später wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Kriminaldauerdienst aus Stralsund führte vor Ort die Ermittlungen und war zur Spurensuche eingesetzt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist der Brand ohne Einwirkung von außen entstanden. Weiterhin wurden im Kinderzimmer keine elektrischen Geräte festgestellt, so dass auch ein technischer Defekt ausgeschlossen werden kann. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern gegenwärtig an. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

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