Drama in Gadebusch : Sieben Verletzte nach Brand in Wohnhaus

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Foto: Maik Freitag

Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Gadebusch wurden in der vergangenen Nacht von einem Feuer überrascht - aus noch unbekannter Ursache war Sperrmüll in Flammen aufgegangen. Insgesamt wurden sieben Bewohner, darunter auch drei Kinder verletzt.

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21. Juni 2017, 07:48 Uhr

In einem Wohnhaus kam es in der Nacht zu Mittwoch, etwa gegen Mitternacht zu einem schweren Kellerbrand. Anwohner hatten gegen 23:15 Uhr das Feuer im Gemeinschaftskeller des viergeschossigen Hauses in der Rosa-Luxemburg-Straße bemerkt und über Notruf die Rettungskräfte alarmiert. Aus noch unbekannter Ursache war Sperrmüll in Flammen aufgegangen.

Durch die starke Rauchentwicklung war es den Bewohnern kaum möglich über das Treppenhaus ins Freie zu gelangen. Einsatzkräfte der Gadebuscher, Roggendorfer und Rehnaer Feuerwehr versuchten u.a. mit Drehleitern die Menschen aus dem Wohnhaus zu retten. Insgesamt sieben Bewohner, darunter drei Kinder, mussten heute Nacht ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Durch die Feuerwehr wurden alle 13 Mieter des betroffenen Hausaufganges mit einer Drehleiter von den Balkonen ihrer Wohnungen gerettet. Im Anschluss daran mussten sieben Personen, davon 3 Kinder, mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in Krankenhäuser nach Schwerin bzw. Grevesmühlen eingeliefert werden.

Derzeit sind alle acht Wohnungen des betroffenen Aufganges nicht bewohnbar. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen keine Angaben vor.

Aufgrund hoher Temperaturen konnten Ermittler der Kriminalpolizei den Brandort noch nicht untersuchen. Dies wird voraussichtlich im Verlauf des Tages erfolgen.

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