Schweriner trieb mehrere Stunden nach einer Kenterung seines Kajaks auf dem Schweriner Innensee

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27. September 2020, 19:03 Uhr

Ein Paddler verunglückte bei Regenwetter auf dem Schweriner See und rettete sich nach rund sieben Stunden im Wasser retten. Wie eine Sprecherin der Wasserschutzpolizei erklärte, war der 53-jährige Schweriner bei widrigen Wetterbedingungen am Sonnabend mit einem Doppelkajak auf den See hinausgefahren. Dort sei der Mann bei auffrischendem Wind und 17 Grad Wassertemperatur am Nachmittag gekentert. Wegen des schlechten Wetters habe niemand seine Hilferufe bis zum Einbruch der Dunkelheit bemerkt.

Er habe sein Boot an einer Fahrwassertonne zurückgelassen und sich an einem wasserdichten Behältnis, in dem normalerweise Wertsachen gelagert werden, mehr als zwei Kilometer Richtung Schloss treiben lassen. Dort bemerkte ihn nach Mitternacht der Objektschutz, als er stark unterkühlt an Land ging. Der Mann kam in eine Klinik. „Sein Plus war, dass er  eine gute Kondition hatte“, sagte die Polizeisprecherin.  Am Montag war der Schweriner noch in der Klinik. In Lebensgefahr befinde er sich nicht.

Die Wasserschutzpolizei suchte weiter nach  dem Kajak. „Treibt es herrenlos über den See, kann es eine Gefahr für andere Boote sein“, so Robert Stahlberg von der Wasserschutzpolizei. Am Nachmittag  wurde sogar der  Polizeihubschrauber  eingesetzt – ergebnislos. Die Beamten vermuten, dass das Kajak auf dem Grund des Sees liegt, der an dieser Stelle bis zu 25 Meter tief ist. Bei Streifenfahrten halten sie weiter Ausschau.

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