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Schwerin: Räuberische Erpressung mit Schreckschusspistole

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erstellt am 19.Jun.2014 | 14:46 Uhr

Bereits am 18.06. gegen 04.00 Uhr bedrohte ein polizeibekannter 23-jähriger Schweriner einen ebenfalls aus Schwerin stammenden 20-Jährigen im Stadtteil Krebsförden mit einem pistolenähnlichen Gegenstand und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Dieser schlug daraufhin reflexartig nach der Waffe und flüchtete. Die Tat konnte durch zwei Zeugen beobachtet werden. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten den alkoholisierten Täter in unmittelbarer Tatortnähe und nahmen ihn vorläufig fest. Der Tat war ein Streit der beiden Beteiligten über ein Handy-Messengerprogramm vorausgegangen.

Der mutmaßliche Täter beleidigte hier schon den Geschädigten massiv und forderte ihn letztendlich auf zum Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Benno-Völkner-Straße zu kommen um das auf "andere Art und Weise" zu klären. Hier kam es dann gegen 04.00 Uhr zur Tathandlung.

Nach der Festnahme konnte auch die Tatwaffe durch die Polizei sichergestellt werden. Hierbei handelt es sich um eine Schreckschusspistole. Nach Prüfung der Berechtigung zum Führen der Waffe wurde festgestellt, dass der 23-jährige hierfür keine Erlaubnis hat. Gegen den Mann ist ein Strafverfahren wegen des Verdachtes der Räuberischen Erpressung, der Beleidung und des Verstoßes gegen das Waffengesetzt eingeleitet worden.

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