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Schwerin: Polizei beendet Auseinandersetzungen auf Marienplatz

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erstellt am 16.Aug.2017 | 09:14 Uhr

Auf dem Schweriner Marienplatz ist es erneut zu Auseinandersetzungen gekommen, bei denen die Polizei einschreiten musste. Anlass waren zwei Streits zwischen einem Zuwanderer aus Syrien und einer Gruppe Deutscher sowie kurz danach zwischen einem Schweriner und einer anderen Jugendgruppe, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Rostock sagte. Gegen den 25-jährigen Syrer, der ein Polizeiauto beschädigte, werde wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

Der 30-jährige Schweriner soll junge Frauen mit fremdenfeindlichen Äußerungen beleidigt und einen jungen Armenier aus der Gruppe geschlagen haben. Er müsse sich wegen Beleidigung und Körperverletzung verantworten. Da die Beamten den Marienplatz vorbeugend seit Wochen verstärkt kontrollieren, habe eine Eskalation der Auseinandersetzungen verhindert werden können.

An dem Platz ist es seit Sommer 2016 wiederholt zu Schlägereien unter Zuwanderern oder zwischen Deutschen und Zuwanderern gekommen. Der Nahverkehrsknotenpunkt an einem großen Einkaufszentrum in der Landeshauptstadt soll deshalb auch videoüberwacht werden.

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