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Schwerin: Ehestreit endet im Krankehaus - und später im Gefängnis

vom

Am 21.04.2017 kam es kurz nach 18 Uhr zu einem Sachverhalt, der erneut zum Widerstand gegen die Polizei führte. Die Beamten wurden zu einem Streit zwischen einem Ehepaar gerufen. Die Ehefrau hatte sich bereits aus Angst vor ihrem Mann im Badezimmer eingeschlossen.

Während der Aufklärung des Sachverhaltes ging der Ehemann plötzlich in die Küche. Ein Polizeibeamter folgte ihm und sah, wie er eine unbekannte Anzahl Tabletten schluckte und noch weitere Tabletten zu sich nehmen wollte. Der Beamte verhinderte das jedoch, sein Kollege kam sofort hinzu. Die Situation eskalierte zu einer handfesten Auseinandersetzung. Hierbei kam einer der beiden Beamten gegen die Sprechtaste seines Funkgerätes, so das die Kampfgeräusche deutlich für die Leitstelle zu hören war. Verstärkungskräfte wurden zum Einsatzort im Mueßer Holz entstand.

Die beiden Polizeibeamten konnten den Tatverdächtigen überwältigen und fesseln. Verletzt wurde zum Glück niemand. Durch einen hinzugezogenen Notarzt wurde der Tatverdächtige mit Verdacht einer Tablettenintoxikation zunächst in die Notaufnahme verbracht und anschließend in die geschlossene Station der Heliosklinik verlegt.

Der 48 Jahre alte tatverdächtige Schweriner ist dort kein Unbekannter. Er war bereits häufiger in psychiatrischer Behandlung.

Kleine Überraschung wartet noch auf den Randalierer, er wird nach seiner Krankenhausentlassung eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten, da ein aktueller Haftbefehl gegen ihn vorliegt.

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erstellt am 21.Apr.2017 | 22:49 Uhr

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