Rostocker täuschen Straftat vor: Polizei ermittelt

svz.de von
20. Dezember 2013, 18:30 Uhr

Zwei vermeintliche Raubopfer haben in den letzten Tagen die Polizei in Atem gehalten. So hatte eine Rostockerin am Dienstag einen Raubüberfall von einem unbekannten Radfahrer angezeigt. Der Mann soll sie  im Vorbeifahren geschlagen und ihr dabei das Portmonee entrissen haben. Auf den öffentlichen Fahndungsaufruf der Polizei meldete sich  eine Mitarbeiterin des Fundbüros, in dem die Geldbörse von einem ehrlichen Finder abgegeben wurde. Die 24-Jährige räumte schließlich ein, dass sie vergessen hatte, wann sie das Portmonee verloren hatte. Den Zusammenstoß mit dem Radfahrer hatte es zwar tatsächlich gegeben. Der Mann stieg jedoch sofort vom Rad und erkundigte sich nach ihrem Befinden. Ebenfalls  vorgetäuscht war der Überfall auf einen  34-jährigen Rostocker am 30. November in Schmarl. Die Beamten suchten mit mehreren Streifenwagen und einem Diensthund nach den vermeintlichen Tätern.  

Der 38-Jährige hatte ausgesagt, dass drei maskierte Unbekannte ihn auf dem Fußweg von der Arbeit nach Hause angegriffen haben. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Mann an diesem Tag von einem Bekannten mit dem Auto abgeholt worden ist. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen Vortäuschung einer Straftat.

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