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Rostock: Zwei Beschuldigten in Untersuchungshaft können weitere schwere Straftaten nachgewiesen werden

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erstellt am 17.Mär.2017 | 15:00 Uhr

Nach umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte nun ein bereits im November 2015 verübter schwerer Raub aufgeklärt werden.

Zwei 39 und 40-jährige Tatverdächtige drangen in den Nachtstunden des 09. November 2015 gewaltsam in die Wohnung eines entfernten Bekannten ein und forderten unvermittelt Bargeld von ihm. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, griffen sie den völlig überraschten Wohnungsbesitzer massiv körperlich an und verletzten ihn dabei.

Der 34-Jährige händigte den beiden Angreifern letztlich Bargeld aus, was diesen allerdings nicht reichte. Da sie weiter massiven Druck auf ihn ausübten, gab der völlig verunsicherte Mann an, nur noch bei seiner 700 Kilometer entfernt wohnenden Mutter Bargeld gelagert zu haben. Aber auch das hielt die Täter nicht davon ab, ihn zum Einsteigen in ihr Fahrzeug zu nötigen und mit ihm die gesamte Strecke zu dessen Mutter im Südwesten Deutschlands zu fahren. Dort erbeuteten die Täter weiteres Bargeld in nicht unerheblicher Menge. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Nachdem sie den Geschädigten wieder nach Rostock fuhren, drohten ihm die Täter und übten derart massiven Druck auf ihn aus, dass er zu verängstigt war, sich der Polizei anzuvertrauen.

Erst die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Rostock deckten nun den Sachverhalt auf. Der Geschädigte leidet noch heute unter dem Trauma der Ereignisse und befindet sich immer noch in ärztlicher Behandlung.

Die beiden Täter, die bereits wegen anderer Straftaten in Untersuchungshaft sitzen, erwartet nun auch noch eine Anklage wegen schwerem Raub, räuberischer Erpressung und Freiheitsberaubung.

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