Rostock: Vermutliche Überdosis nach Haschbrownies

von
17. Oktober 2016, 14:16 Uhr

Zu viel Marihuana in ihrem Kuchen hatte für vier junge Männer am Samstagabend nicht nur erhebliche gesundheitliche Auswirkungen, sondern nun ermittelt auch die Kriminalpolizei.

Gegen 21:00 Uhr wurde die Polizei zur Unterstützung in die Rostocker Südstadt gerufen. Ein 27-jähriger Rostocker hatte die "Spezial-Backmischung" seinen Freunden angeboten. Bitterer Beigeschmack: Der Genuss führte letztendlich zu einem Rettungseinsatz.

Nach dem alle Kuchen aufgegessen waren, verlor ein 26-jähriger Mann zeitweise das Bewusstsein. Auch ein 24-Jähriger wurde plötzlich ohnmächtig und konnte von den zuvor eingetroffenen Polizisten gerade noch aufgefangen werden, bevor er von einem Notarzt versorgt werden musste. Bei den anderen beiden jungen Männern traten ebenfalls erste Ausfallerscheinungen wie Atemnot und Kreislaufzusammenbrüche auf.

Alle vier Beteiligten wurden zur weiteren Behandlung ins Universitätsklinikum Rostock gebracht. Gegen den 27-Jährigen ermittelt die Kriminalpolizei Rostock nun wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 75.000 Schüler und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen