Rostock: Pkw sichergestellt und mehrere unerlaubte Einreisen festgestellt

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20. November 2017, 09:35 Uhr

In der Nacht des 18.11.2017 gegen 02:00 Uhr fiel den Beamten der Bundespolizei im Seehafen Rostock nach erfolgter Einreise aus Dänemark ein Jeep Grand Cherokee mit tschechischem Kennzeichen auf.

Bei der Kontrolle des Fahrers konnte anhand der Stempellage im vorgelegten Reisepass festgestellt werden, dass dieser sich 21 Tage über den erlaubten Zeitraum hinaus im Schengen-Gebiet aufgehalten hat.

Im Rahmen der weiteren Überprüfung stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug im Schengener Informationssystem durch die tschechischen Behörden wegen Diebstahls im Jahr 2001 zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Fahrer konnte keinen Besitznachweis erbringen. Er legte lediglich eine Nutzungserlaubnis für das Fahrzeug vor.

Die Ermittlungen hierzu dauern an. Das Fahrzeug sowie die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren nach dem Aufenthaltsgesetz und wegen Verdachts der Hehlerei eingeleitet.

Darüber hinaus stellten die Beamten am Wochenende bei Kontrollen im Seehafen weitere 13 Personen verschiedener Nationalitäten nach erfolgter unerlaubter Einreise fest. Die festgestellten Personen führten entweder keine gültigen Grenzübertrittspapiere sowie Dokumente benachbarter Staaten, die nicht zur Einreise nach Deutschland berechtigen, mit oder überschritten die Zeit zum Aufenthalt im Schengen-Gebiet.

Gegen alle Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

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