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Rostock: Kommissar Zufall bringt Räuber hinter Gitter

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erstellt am 01.Mai.2015 | 22:17 Uhr

Ein 20-jähriger Täter griff sein 17-jähriges Opfer gegen Mitternacht mit einem Klappmesser in der Rostocker Innenstadt an. Der Tatverdächtige bedrohte mit dem Messer sein Opfer und verlangte die Herausgabe des Bargeldes. Aus Angst um sein Leben holte der geschädigte Jugendliche seine Geldbörse hervor und der Tatverdächtige ergriff das Bargeld. Der Geschädigte konnte in einem günstigen Moment unverletzt entkommen. Leider informierte er erst einige Stunden später die Polizei.

Noch in der gleichen Nacht beging der gleiche Täter zusammen mit zwei weiteren Jugendlichen eine weitere Straftat. Sie beschmierten im Rostocker Stadtteil Lütten-Klein eine Bushaltestelle mit einem Graffito. Ein Zeuge beobachtete die Tat und informierte den Polizeinotruf. Die sofort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Rostock Lichtenhagen konnten die Täter wenig später feststellen.

Die Kriminalpolizei hat umgehend gegen den 20-jährigen Täter die Ermittlungen wegen schweren Raubes und der Sachbeschädigung aufgenommen. Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Tatverdächtigen bereits ein Haftbefehl wegen eines ähnlichen Deliktes besteht. Er wurde durch die Polizeibeamten einer Justizvollzugseinrichtung zugeführt.

Gegen die anderen beiden tatverdächtigen Jugendlichen ermittelt die Rostocker Kriminalpolizei wegen der Sachbeschädigung an der Bushaltestelle.

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