Rostock: Geisterfahrer auf der BAB 24 gestellt

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08. Oktober 2017, 09:00 Uhr

Am Sonnabend gegen 12:00 Uhr ereignete sich im Baustellenbereich am Autobahnkreuz Rostock ein Verkehrsunfall mit Sachschaden, nachdem ein PKW-Fahrer aus Leipzig mit seinem VW wendete, um über die Auffahrtspur entgegengesetzt als Geisterfahrer zur BAB 19 in Richtung Berlin zu gelangen. Bei diesem Wendemanöver fuhr er ein kurzes Stück rückwärts, wobei es zu einem Zusammenstoß mit einem nachfolgenden PKW kam.

Der 60-jährige Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.  Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten 2 Stunden später zum Erfolg, als Polizeibeamte der Autobahnpolizei Walsleben (Land Brandenburg) den Unfallverursacher an der Raststätte Walsleben feststellten. Dieser muss jetzt mit einem Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht rechnen. In diesem Zusammenhang wird von Seiten des

Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Dummerstorf noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Wenden und Rückwärtsfahren auf der Autobahn, auch in Baustellenbereichen, sehr gefährlich und aus diesem Grunde strengstens untersagt ist. Besonders in der Baustelle am Autobahnkreuz Rostock (BAB 19/20) wird um die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und eine vorausschauende, vorsichtige und vor allem rücksichtsvolle Fahrweise gebeten.

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