zur Navigation springen
Aus dem Polizeibericht

21. September 2017 | 21:38 Uhr

Rostock: Fahrausweiskontrolle eskaliert

vom

svz.de von
erstellt am 22.Feb.2017 | 09:10 Uhr

Ein derzeit unbekannter Täter griff zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn AG im Rahmen einer Fahrausweiskontrolle in der S-Bahn von Warnemünde nach Rostock an.

Die beiden Mitarbeiter kontrollierten am 21.02.2017 gegen 20:30 Uhr den Mann, der zu diesem Zeitpunkt ein E-Bike mit sich führte. Er konnte einen Fahrausweis vorlegen, für das mitgeführte E-Bike jedoch nicht. Nachdem die S-Bahn den Haltepunkt Holbeinplatz erreichte, wollte sich der Täter der noch anhaltenden Kontrolle samt E-Bike entziehen. Hierbei verletzte er zuerst den männlichen Mitarbeiter und im Anschluss die zur Unterstützung herbeigeeilte weibliche Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes. U.a. schubste der Mann die weibliche Mitarbeiterin derartig, dass sie auf den Bahnsteig fiel und sich schmerzhafte Verletzungen im Hand- und Kniebereich zuzog. Als der Mitarbeiter der DB AG mit seinem Diensthandy die Beamten der Bundespolizei rufen wollte, entriss er diesem das Handy und flüchtete in Richtung Stadtgebiet. Die beiden Mitarbeiter der DB AG begaben sich in notärztliche Behandlung. Durch die angeforderten Kräfte der Bundespolizei konnte festgestellt werden, dass das von dem Täter mitgeführte E-Bike  seit 2014 als gestohlen zur Fahndung ausgeschrieben war.

Durch die Bundespolizei wurden die Ermittlungen wegen Körperverletzung, Diebstahl und Erschleichen von Leistungen aufgenommen.

In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer kann Angaben zum derzeit unbekannten Täter sowie zum Sachverhalt machen. Der Mann konnte wie folgt beschrieben werden:

Größe: 183 cm bis 185 cm
Gestalt: hager
Alter: ca. 25 - 30
Haarfarbe: dunkelblond
Erscheinung: europäisch
Bekleidung: blaue Jacke mit hellblauen Armansätzen, Jeanshose

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Rostock unter der Telefonnummer: 0381/2083-111 entgegen. Hinweise können auch jederzeit über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei, Tel.: 0800 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle gegeben werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen