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Roggendorf: Nach Blechschäden - Betrunkene müssen vorerst zu Fuß gehen

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erstellt am 18.Apr.2016 | 15:48 Uhr

Zu tief ins Glas geschaut und dann noch einen Unfall verursacht: Ärger mit dem Staatsanwalt dürfte ein 53-jähriger Transporterfahrer   bekommen. Wie die Polizei erst gestern mitteilte, war der Mann mit seinem Wagen am Freitag vergangener Woche gegen 18.30 Uhr   zwischen Roggendorf und Kneese nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dann versuchte er  noch gegenzulenken, kam jedoch ins Schlingern. Er kollidierte mit einem Straßenbaum und überfuhr einen Leitpfosten. Der Ford war aufgrund der Unfallschäden nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der Fahrer des Transporters zog sich leichte Schnittverletzungen zu.  „Während der Unfallaufnahme durch die Polizei wurden Ausfallerscheinungen bei dem Mann festgestellt“, teilte  Nancy Schönenberg von der Polizeiinspektion Wismar mit. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,69 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde bei dem Mann im Polizeirevier Gadebusch durchgeführt. Den Führerschein stellten die Beamten sicher.

Einen noch höhreren Promillewert hatte ein 54-jähriger Skoda-Fahrer. Er verursachte  am Sonnabend einen Unfall in Steinhausen und wollte den  Unfallbeteiligten  überzeugen, die Polizei nicht zu rufen. Der 27-jährige Fahrer des Renaults schöpfte Verdacht und alarmierte die Polizei. Der 54-Jährige verließ daraufhin  unerlaubt den Unfallort. Seinen Skoda ließ er zurück.

„Durch eine gute Personenbeschreibung und dank weiterer Hinweise durch Zeugen konnten die Polizisten die Anschrift des Fahrers ausfindig machen“, so Nancy Schönenberg. Die Vermutung des anderen Unfallbeteiligten bestätigte ein durchgeführter Test. Der Mann pustete 2,46 Promille. Im Krankenhaus wurde dem Mann Blut entnommen. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher. „Bei beiden Unfällen wurde glücklicherweise niemand schwer verletzt“, so die Polizei.

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