Prora: Verdacht der Volksverhetzung

von
05. September 2018, 12:59 Uhr

Am 04. September 2018 haben zwei männliche Personen im Museum "Prora-Zentrum" während ihres Rundgangs durch die Ausstellung "Das hat es bei uns nicht gegeben - Antisemitismus in der DDR" kommentierte Filmaufnahmen angefertigt. Als sie von zwei Mitarbeiterinnen auf die nicht erwünschten Filmaufnahmen angesprochen wurden, äußerte sich nach ersten Erkenntnissen einer der beiden in beleidigender Weise über die Ausstellung.

Aufgrund des durch die Zeugen wiedergegebenen Inhalts seiner Aussagen wird wegen des Verdachts der Volksverhetzung durch die Kriminalpolizeiinspektion Anklam ermittelt. Des Weiteren befand sich im Gästebuch des Museums der Eintrag "Genozid in seiner perfidesten Form!", der den Tatverdächtigen zugeordnet wird.

Beide Tatverdächtige entfernten sich anschließend scheinbar in Richtung der Proraer Jugendherberge.

Mögliche Zeugen, die weitere Angaben zu dem Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395/5582-5224 zu wenden, die Internetwache der Landespolizei M-V oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen