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Nach Angriff auf Paketboten : Polizei ermittelt gegen sogenannten Reichsbürger

vom

Die einfache Frage, ob er denn ein Paket für den Nachbarn annehmen würde, beantwortete ein 40-jähriger Schweriner mit Gewalt.

svz.de von
erstellt am 06.Aug.2017 | 15:12 Uhr

Jetzt wird gegen den Mann, bei dem es sich um einen sogenannten Reichsbürger handelt, u.a. wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Nötigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Der Vorfall ereignete sich gestern kurz vor 16:00 Uhr im Stadtteil Lankow. Der Tatverdächtige parkte den Paketboten zu und hinderte ihn so an der Weiterfahrt. Zudem schlug er eine Scheibe des Transporters ein. Durch die Scherben wurde der Zusteller an der Hand verletzt.

Den anschließenden polizeilichen Maßnahmen widersetzte sich der 40-Jährige, flüchtete in ein Wohnhaus und kam erst nach mehrmaliger Aufforderung und dem Eintreffen von Unterstützungskräften wieder heraus. Der Reichsbürger ließ eine ganze Salve von vermeintlichen Argumenten gegen den Staat und die Polizei los, musste sich aber letztendlich der Konsequenz der Beamten beugen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde nicht nur die Identität des Mannes zweifelsfrei geklärt, sondern auch Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt. Auch das Handy des Mannes, mit dem er zunächst den verängstigten Postboten und später auch die Beamten gefilmt hatte, wurde beschlagnahmt.

Die Ermittlungen gegen den polizeibekannten Schweriner dauern weiter an.

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