Peenemünde: Angriff auf Polizisten

svz.de von
16. Juni 2018, 16:37 Uhr

In der Nacht zu Sonnabend  wurde die Polizei gegen 03.50 Uhr zum Festival "Meeresrauschen" in Peenemünde gerufen. Dort sollen drei junge Männer das Festival stören und die Sicherheitskräfte angreifen. Beim Eintreffen der eingesetzten Kräfte des Polizeirevieres Wolgast bestätigte sich der Sachverhalt. Als die Störer die Polizeibeamten sahen, fing der 39-jährige Tatverdächtige sofort an die Polizeibeamten zu beschimpfen und wollte weiter auf die Sicherheitskräfte eindringen. Dieses wurde durch die Beamten unterbunden, in dem sie sich ihm in den Weg stellten.

Der Tatverdächtige hatte am Vortag eine Knieoperation und konnte sich deswegen nur mit zwei Gehhilfe fortbewegen. Eine dieser Gehhilfe nahm er und schlug damit in Richtung des einen Polizeibeamten. Dieser wurde dabei aber nicht getroffen. Der schlaf ging daneben und traf statt dessen ein Verkehrszeichen. Dieses wurde dabei beschädigt. Um weitere Angriffe auf die Beamten zu verhindern, wurden ihm die Gehilfen weggenommen und er wurde zu Boden gebracht. Dort wurden ihm die Handfesseln angelegt. Auch hierbei leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand, so dass ein anderer Beamter an seiner Hand leicht verletzt wurde. Da bei der Auseinandersetzung die frische Operationswunde wieder anfing zu bluten, wurde der Tatverdächtige ins Krankenhaus nach Wolgast gebracht.

Gegen den Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung, versuchte gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte erstattet.

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