Pasewalk: Drei Anrufe durch falsche Polizisten

svz.de von
14. September 2018, 10:48 Uhr

Binnen weniger Minuten erhielten am gestrigen Donnerstag drei Pasewalker Anrufe durch falsche Polizeibeamte.

Der erste Anruf ging um 21.15 Uhr bei einer 85-Jährigen ein. Ein Mann stellte sich in hochdeutsch als Beamter der Kriminalpolizei Pasewalk vor und erklärte der Seniorin die bereits bekannte Geschichte, dass man Täter festgenommen habe, in deren Sachen ein Zettel mit Namen und Adresse der Geschädigten aufgefunden worden sei. Anschließend fragte er nach Wertgegenständen im Haus. Die nächsten Anrufe folgten um 21.20 Uhr bei einem 60-jährigen Mann und bereits zwei Minuten später bei einer 80-jährigen Pasewalkerin. Beide Male mit der gleichen Erzählung.

In den drei Fällen reagierten die Betroffenen richtig. Sie legten auf und informierten die echte Polizei. Es ist davon auszugehen, dass die Betrüger mit ihrer Masche weitermachen werden.

Die Polizei bittet daher zu beachten:

  • Die Polizei wird niemals Ihre Kontodaten am Telefon erfragen.
  • Legen Sie auf, sofern Geld verlangt/erbeten wird.
  • Machen Sie keine Angaben zu Wertsachen im Haus.
  • Geben Sie keine Details zu finanziellen Verhältnissen bekannt.
  • Sie können zwar jederzeit die 110 anrufen, jedoch besteht nicht die technische Möglichkeit, dass die 110 Sie anruft. Erscheint diese Nummer im Display, ist das ein eindeutiges Zeichen für Betrug.
  • Falls Sie einen verdächtigen Anruf von einem Polizisten erhalten, fragen Sie in dem für Sie zuständigen Revier nach, ob es den Polizisten und den geschilderten Sachverhalt tatsächlich gibt.
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