Neubrandenburg: Tatverdächtige nach Sachbeschädigungen gestellt

svz.de von
27. April 2017, 16:13 Uhr

Am Neubrandenburger Bahnhof stellte eine gemeinsame zivile Streife des Kriminaldauerdienstes und des Polizeihauptreviers am 27.04.17, 01:00 Uhr, eine Gruppe Jugendliche fest, während diese Aufkleber auf Verkehrsschilder klebten und Schmierereien mittels Farbmarkers anbrachten. Als die Gruppe angehalten werden sollte, flüchteten die Jugendlichen in Richtung Wall und Innenstadt. Die Beamten konnten jedoch drei der Jugendlichen nach kurzer Verfolgung feststellen. Dabei handelte es sich um Männer im Alter von 18 Jahren aus Neubrandenburg und dem Umland. Die Polizisten stellten (neben einer sehr geringen Menge Betäubungsmittel) über 200 Aufkleber und über 30 Plakate sicher.

Inhaltlich trugen diese zum Beispiel die Worte: "Gegen Nazis", "Refugees welcome", "G20 Hamburg 2017", "Genug ist genug / Demmin 8. Mai" und "Grenzenlose Solidarität statt G20". Darüber hinaus wurden diverse Eddingstifte und ein Eimer mit Kleisterresten sichergestellt.

Die drei Jugendlichen stehen im Verdacht, an mehreren Objekten (Straßenlaternen, Werbetafeln, Verkehrsschildern; Briefkästen) die Aufkleber und Plakate bzw. ihre "Tags" mittels Farbmarkern im Bereich des Friedrich-Engels-Ringes / Bahnhofes angebracht zu haben.

Die weiteren Ermittlungen wegen der Sachbeschädigungen hat der Staatsschutz der KPI Neubrandenburg übernommen.

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