Neubrandenburg: Fünf Menschen bei Brand verletzt

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07. Januar 2016, 08:03 Uhr

Die Polizei in Neubrandenburg ermittelt nach einem Brand mit fünf Verletzten in einem Mehrfamilienhaus wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Das Feuer war kurz nach Mitternacht im Keller des fünfgeschossigen Haus in der Oststadt ausgebrochen, wie eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg sagte.

Weil das Treppenhaus schon zu verraucht war, mussten bei klirrendem Frost 15 Menschen von der Feuerwehr mit Drehleitern geborgen werden.

Drei Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren und zwei Erwachsene wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht.„Um die Brandursache genauer zu klären, untersucht ein Gutachter den Brandort“, sagte Polizeisprecherin Karen Lütge. Da Temperaturen bis minus zwölf Grad herrschten, organisierte die Berufsfeuerwehr einen beheizbaren Stadtbus, in dem die anderen Bewohner unterkamen, bis sie wieder ihre Wohnungen konnten.

Durch das Feuer wurden unter anderem Elektroleitungen und andere Kabel beschädigt. Der Schaden wurde zunächst auf mindestens 20 000 Euro geschätzt. „Zum Glück hat niemand versucht, durch das verqualme Treppenhaus zu fliehen“, sagte der Leiter der Berufsfeuer Frank Bühring. Das sei zu gefährlich gewesen. Der Rauch zog auch in zwei Nachbaraufgänge, da die Keller miteinander verbunden sind.

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