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Aus dem Polizeibericht

26. September 2017 | 16:48 Uhr

Neubrandenburg: Falscher Anwalt ergaunert 35.000 Euro

vom

svz.de von
erstellt am 20.Feb.2017 | 13:59 Uhr

Eine falsche Gerichtsvollzieherin und ein falscher Anwalt haben ein Ehepaar aus Neubrandenburg um 35.000 Euro betrogen. Begonnen hatte alles mit einem angeblichen Telefongeschäft, bei dem die 71 Jahre alte Frau „Ja“ gesagt habe, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die „Gerichtsvollzieherin“ habe zunächst vorgegeben, dass deshalb ein Vollstreckungsbeschluss gegen die Frau vorliege, so dass Geld fällig werden würde. Um das abzuwehren, solle sich das Paar an eine dafür spezialisierte Anwaltskanzlei wenden.

Diesen „Anwalt“ in München soll es nach einer Internetrecherche wirklich gegeben haben. Er habe sich telefonisch gemeldet und schließlich geraten, das Geld einem Kurier zu übergeben, nur dann könne er die Vollstreckung noch rechtzeitig stoppen. Das Geld wurde übergeben, die zugesagte schriftliche Bestätigung blieb aber aus und irgendwann sei auch auf der Telefonnummer niemand mehr erreichbar gewesen. Erst dann habe man sich an die Polizei gewandt. 

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