zur Navigation springen

Neubrandenburg: 13 versuchte Telefonbetrüge - alle missglückt

vom

svz.de von
erstellt am 27.Mär.2017 | 14:34 Uhr

Seit Freitag, 24. März, ereigneten sich in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte sowie Vorpommern-Rügen insgesamt 13 Versuche des Telefonbetruges. Vor allem ältere Menschen in Neubrandenburg sind dabei Opfer der perfiden Maschen geworden.

So erhielt ein 63-Jähriger aus Sagard einen Anruf mit der Mitteilung, er hätte bei einem Gewinnspiel gewonnen. Um seinen Gewinn in Höhe von 49.500 Euro zu erhalten, müsse er vorab mehrere Steam-Gutscheine kaufen. In Waren erhielt eine 83-Jährige einen Anruf von einer Frau, die sich als ihre Enkelin ausgab. Um sich eine Wohnung kaufen zu können, benötige sie 8.000 Euro. Zudem erkundigte sich die falsche Enkelin nach Wertgegenständen, die die ältere Dame hätte. Auch in Demmin meldete sich eine 60-Jährige bei der Polizei.

Für eine männliche Person, die sie in einem Chat kennenlernte, sollte sie zwei Millionen EUR aufbewahren. Dafür müsse sie vorab eine größere Summe Geld überweisen. Insgesamt zehn Mal versuchte eine Anruferin, in Neubrandenburg mit ihrer Masche erfolgreich zu werden:

Sie gab sich als Partnerin der Enkelsöhne, als Nichte oder Bekannte aus und bat für einen Immobilienkauf um unterschiedliche Geldsummen im vierstelligen Bereich - in einem Fall benötigte die Anruferin sogar eine Geldsumme in Höhe von 20.000 Euro.

Die Geschädigten haben sich alle korrekt verhalten: Sie erkannten den Telefonbetrug, ließen sich nicht weiter auf ein Gespräch ein, beendeten das Telefonat und informierten die Polizei. Äußerst clever verhielten sich dabei einige Geschädigte: Sie stellten bei der Anruferin Kontrollfragen, um zu testen, ob es sich hierbei tatsächlich um die besagte Angehörige handelt.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich vor diesen Maschen in allen möglichen Varianten warnen. Bitte reden Sie mit Ihren älteren Angehörigen über diese Betrugsfälle.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen