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Neu Schlagsdorf: Tätlichkeiten beim Osterfeuer ruft Polizei auf den Plan

vom

svz.de von
erstellt am 18.Apr.2017 | 16:12 Uhr

Ein Osterfeuer in Neu Schlagsdorf sorgte in der Nacht von Sonntag auf Montag für einen größeren Polizeieinsatz. „Die Beamten wurden um zwei Uhr gerufen, weil es tätliche Auseinandersetzungen gegeben hat“, so Polizeipressesprecher Klaus Wiechmann gestern auf Nachfrage gegenüber SVZ.

Da das zuständige Sternberger Polizeirevier gerade anderweitig mit einem Fall häuslicher Gewalt beschäftigt war, wurde  die Angelegenheit in Neu Schlagsdorf, so Wiechmann, „federführend nach Wismar abgegeben. Das ist nichts Ungewöhnliches“. Streifenwagen aus Wismar, Schwerin, Metelsdorf und von der Bereitschaftspolizei waren mit 16 Beamten im zur Gemeinde Dobin am See gehörenden Dorf im Schweriner Umland im Einsatz.  Vor Ort stellte sich laut Polizeisprecher   „die Gesamtsituation als sehr unübersichtlich“ dar. Es sei zu keiner Massenschlägerei gekommen, einzelne seien aufeinander losgegangen, hauptsächlich Einheimische, so Wiechmann.

Als die Beamten eintrafen,  mussten sie Personen trennen. Allerdings stellen sich für die Ordnungskräfte am Tag danach noch einige Fragen: Wiechmann: „Was war die Ursache des Streits? Wer ist tatsächlich Beschuldigter, wer ist nur reingeraten?“

Man müsse noch „herausermitteln, was vor Eintreffen der Polizei war“.  Laut Aussagen, die jetzt überprüft werden müssen, soll es anfangs zu verbalen Provokationen gekommen sein, die dann teilweise in Tätlichkeiten übergingen.

Die Personalien von acht Personen wurde aufgenommen, „von Zeugen und Beschuldigten. Eventuell wird die Zahl auch noch höher“, so Wiechmann. Eine detaillierte  Befragung  soll jetzt ergeben, was sind rund ums Osterfeuer in Neu Schlagsdorf ereignete. Bisher gibt es eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Rüdiger Piehl, der Bürgermeister der Gemeinde Dobin am See, erklärte gestern dazu auf SVZ-Nachfrage, dass es sich „um eine organisierte Veranstaltung handelte. Ich war  selbst nicht zugegen und habe Gerüchte erst heute Morgen (Dienstag – d. Red.) gehört.“ Zudem zeigte   sich das Gemeindeoberhaupt   enttäuscht darüber, dass „die  Leute jetzt auch hier nicht mehr vernünftig miteinander umgehen können“. erge

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