Neppermin: Trunkenheitsfahrten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

von
25. August 2019, 09:28 Uhr

Am 24.08.2019 gegen 17:45 Uhr teilten Zeugen über den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass ein PKW Nissan mit Bielefelder Kennzeichen die B 111 nahe der Ortslage Neppermin in Schlangenlinie befahren soll. Besagter PKW konnte durch Kräfte des Polizeireviers Heringsdorf auf einem Feldweg bei Neppermin stehend festgestellt werden. Im Fahrzeug befanden sich die Fahrzeugführerin und ihr Lebensgefährte, welcher auf dem Beifahrersitz saß. Bei der durchgeführten Verkehrskontrolle wurde bei der 55-jährigen Fahrzeugführerin Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,24 Promille.

Daraufhin wurde bei ihr eine Blutprobenentnahme durchgeführt und sie wird sich wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen. Da auch der Lebensgefährte der 55-Jährigen sichtlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand, wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt, um zu verhindern, dass einer von beiden das Fahrzeug erneut unter Alkoholeinwirkung führt. Die Nissan-Fahrerin gab während der polizeilichen Maßnahme an, dass sich der Zweitschlüssel für den PKW bei ihrer Tochter befindet.

Gegen 19:10 Uhr wurde durch die Polizeibeamten des Polizeireviers Heringsdorf der Nissan auf dem Feldweg fahrend festgestellt und gestoppt. Am Lenkrad saß der Lebensgefährte der 55-Jährigen.  Er hatte den Zweitschlüssel für den Nissan genutzt. Der 65-jährige Fahrzeugführer sollte kontrolliert werden. Daraufhin vierriegelte er den Pkw von innen und verweigerte jedwede Kooperation mit den eingesetzten Polizeibeamten.

Nach einiger Zeit stieg er mit seinem Kampfhund aus dem PKW, trat den Polizeibeamten gegenüber äußerst aggressiv und weiterhin völlig unkooperativ auf und versuchte sich fußläufig von der Kontrollstelle zu entfernen. Nachdem drei weitere Funkstreifenwagen vor Ort eingetroffen waren, beruhigte sich der 65-Jährige und ließ alle polizeilichen Maßnahmen über sich ergehen. Auch bei ihm wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, welcher einen Wert von 1,49 Promille ergab. Auch dem 65-Jährige wurde eine Blutprobe entnommen. Während der polizeilichen Maßnahmen gab er an, nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein.

Gegen den Fahrer wird neben dem Verdacht der Trunkenheit im Verkehr und  des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen