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Diedrichshagen/Stralsund : Nach Brandstiftung - Junger Mann unter Verdacht 

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Brandstiftung am Haus der damaligen Landesjustizministerin Uta-Maria Kuder. Ein politisches Motiv werde ausgeschlossen

svz.de von
erstellt am 01.Feb.2017 | 12:02 Uhr

Fünf Monate nach einer Brandstiftung am Haus der damaligen Landesjustizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) hat die Staatsanwaltschaft einen Tatverdächtigen. Es handele sich um einen jungen Mann aus dem Umfeld der Familie, wie ein Sprecher der Behörde am Mittwoch in Stralsund sagte. Gegen ihn werde wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Ein politisches Motiv für den Vorfall am 31. August auf dem abgelegenen Grundstück in Diedrichshagen werde ausgeschlossen.

Der Beschuldigte aus der Region Vorpommern-Greifswald schweige zu den Vorwürfen und habe einen Anwalt eingeschaltet. Die «Gesamtschau der Indizien» habe auf die Spur des Mannes geführt. «Wir vermuten persönliche Gründe, wissen das aber noch nicht näher», sagte der Sprecher.

Bei den Feuer wurde niemand verletzt. Später wurde bekannt, dass das Paar bereits getrennt lebte und Kuder zu der Zeit nicht da war. Der Täter hatte wenige Tage vor der Landtagswahl am Haus abends Gartenmöbel übereinander gestapelt und angezündet. Im Haus hatte sich eine andere junge Frau aufgehalten. Kuders 67 Jahre alter Ehemann war im Wald unterwegs und hatte den Brand bei seiner Rückkehr bemerkt und gelöscht, bevor das Feuer auf das Haus übergreifen konnte. Der Schaden wurde auf 3000 Euro geschätzt.

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