Nach Brand in Putenmastanlagen Heinrichswalde: Brandstiftung vermutet

svz.de von
12. November 2018, 15:22 Uhr

Die Brände in einer Putenmastanlage in Heinrichswalde (Landkreis Vorpommern-Greifswald) gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Brandstiftung zurück. Das ist das Ergebnis der bisherigen Untersuchung eines Gutachters, wie eine Sprecherin der Polizei am Montag in Neubrandenburg sagte. Der Gutachter habe eine technische Ursache ausgeschlossen.

In den Nächten zum 7. und 9. November waren zwei 80 und 100 Meter lange Ställe abgebrannt. Mehrere Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Ställe mit Tieren verhindern. Der Schaden wurde auf insgesamt rund 150 000 Euro geschätzt. Menschen oder Tiere wurden nicht verletzt.

Die riesige Mastanlage hatte zuvor im November 2014 für Schlagzeilen gesorgt. Dort war zum ersten Mal in Deutschland die Vogelgrippe mit einem H5N8-Erreger ausgebrochen. Rund 31 000 Puten und das gesamte Geflügel in dem Dorf wurden damals getötet.

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