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Täter auf der Flucht : Mutmaßliche Sexualstraftat in Warnemünde

vom

Polizeipräsidium Rostock schweigt: Nach internen Informationen soll sich Mittwochabend in der Warnemünder Parkstraße eine Sexualstraftat ereignet haben, bei der eine Frau vergewaltigt wurde

svz.de von
erstellt am 07.Apr.2016 | 08:59 Uhr

Im Rostocker Ostseebad Warnemünde hat sich am Mittwochabend eine mutmaßliche Sexualstraftat ereignet. Eine junge Frau wurde auf einem Spielplatz an der Parkstraße wahrscheinlich sexuell missbraucht wurde. Der Tatverdächtige, laut Opferbeschreibung dunkelhäutig, ist auf der Flucht. Ein Sprecher im Polizeipräsidium Rostock wollte den Fall weder bestätigen noch dementieren. Wie es hieß, gehe es aber in Richtung einer Vergewaltigung.

Die Polizei tat sich auch Stunden nach der Tat sehr schwer, Informationen zur Straftat und zum Tatverdächtigen bekannt zu geben und verwies auf eine "eventuell am Donnerstag kommende Pressemitteilung".

Nach unseren internen Informationen hat sich der Vorfall am Mittwochabend kurz vor 20 Uhr in der Warnemünder Parkstraße ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen saß der spätere Tatverdächtige auf einer Bank auf einem Spielplatz, der sich in einem kleinen Wäldchen befindet. Laut Polizeibericht näherte sich der Täter der etwa 20 Jahre alten Frau und missbrauchte sie. Dabei verletzte sich die Frau. Nach der Tat flüchtete der Angreifer in unbekannte Richtung.

Kurz nach dem Vorfall kamen Rettungskräfte und die Polizei zum Einsatz. Die Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Vorher wurde sie lange von der Kriminalpolizei vernommen. Polizisten sicherten umfangreich Spuren auf dem Spielplatz, nahmen Geruchsproben von der Bank, auf der der Täter saß. Ein Spürhund kam ebenfalls zum Einsatz. Die Ermittler suchten mehrere Stunden den flüchtigen Mann. Ein detaillierte Personenbeschreibung liegt derzeit noch nicht vor.

Weitere Informationen werden im Laufe des Donnerstags erwartet.

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