Ludwigslust: Polizei vereitelt Gewinnspielbetrug

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06. September 2019, 10:46 Uhr

Nach einem Zeugenhinweis hat die Polizei am Donnerstagnachmittag in Ludwigslust einen Gewinnspielbetrug verhindern können. Ein 76-jähriger Mann war gerade im Begriff den Betrügern eine Bargeld in Höhe von 3.000 Euro zu überweisen, als Kriminalbeamte ihn davon abhielten und ihn so vor dem Verlust des Geldes bewahrten.

Wie sich herausstellte, hatte der Rentner bereits am Mittwoch 1.000 Euro in Form von Guthabenkarten an die Betrüger verloren, die ihn wegen eines vermeintlichen Geldgewinns in Höhe von über 30.000 Euro telefonisch kontaktierten. Am Donnerstag meldeten sich die Betrüger erneut telefonisch beim Opfer und gaben vor, dass die angebliche Gewinnsumme nun 80.000 Euro betragen solle. Dafür wären Transferkosten in Höhe von 3.000 Euro fällig, die der Rentner auf ein ausländisches Konto überweisen solle. Gutgläubig fuhr der Senior nach Ludwigslust, um das geforderte Geld zu überweisen. Zwischenzeitlich hatte die Polizei einen Hinweis von einem Mann bekommen, der von dem Vorhaben des Rentners wusste und der den ganzen Vorfall als dubios einschätzte. Aufgrund dieses Hinweises konnten die Polizisten dann den 76-Jährigen in Ludwigslust ausfindig machen und die Geldüberweisung stoppen. Bei dem umsichtigen Zeugen, durch dessen schnelle Information die Geldüberweisung an die Betrüger verhindert werden konnte, bedankt sich die Polizei ausdrücklich.

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