Ludwigslust: Beamte beleidigt

svz.de von
10. März 2014, 18:13 Uhr

Zugpersonal bat am vergangenen Sonnabend gegen 9 Uhr Bundespolizisten, die gerade im Zug auf Streife waren, um Unterstützung. Wie die Bundespolizei  am gestrigen Montag  mitteilte, konnte ein 50-jähriger Mann, gebürtig aus Afghanistan,   keinen Fahrausweis gegenüber den Zugbegleitern vorweisen und war auch nicht in der Lage, sich einen Fahrausweis zu kaufen.

Gegenüber den Beamten sagte er, dass er gar nicht in diese Richtung wollte, sondern eigentlich nach Hamburg unterwegs sei und in den falschen Zug eingestiegen war.

Die Beamten stiegen mit dem Mann daraufhin am Bahnhof Hagenow-Land aus, da er ja nach Hamburg zurück reisen wollte. Gegen 12.40 Uhr wurde der Mann durch eine andere Streife der Bundespolizei dann jedoch auf dem Bahnhof Ludwigslust mit dem Reiseziel Berlin angetroffen.

Bei der polizeilichen Überprüfung beschimpfte er die Beamtin und ihren Kollegen  als „SS-Leute“. Andere Reisende hörten die Beschimpfungen.

Weitere Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann bereits öfter ohne Fahrausweis unterwegs war und die angegebene Wohnadresse ebenfalls nicht stimmte. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Leistungserschleichung und Beamtenbeleidigung aufgenommen.

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