zur Navigation springen
Aus dem Polizeibericht

18. November 2017 | 18:59 Uhr

Krakowam See: Konfirmanden belästigt und bedroht

vom

svz.de von
erstellt am 15.Mai.2015 | 15:44 Uhr

Konfirmanden einer Hamburger Kirchgemeinde, die sich für einige Tage in der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte Neu Sammit  in 18292 Krakow am See aufhalten, wurden von offenbar rechtsextremen Personen belästigt und bedroht. Die Kinder und Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren führten am 14. Mai 2015 eine Rallye in Neu Sammit, Alt Sammit und Krakow am See durch. Dabei trafen sie am Deliener See auf mehrere junge Männer, die augenscheinlich dem rechten Spektrum zuzuordnen waren. Diese riefen ausländerfeindliche Parolen, beschimpften und bedrohten ein 16-jähriges Mädchen sowie einen 14-jährigen Jungen mit dunkelhäutigem Aussehen. Die Jugendlichen verständigten daraufhin per Handy den Begleiter der Gruppe, der ihnen sofort zu Hilfe eilte und sie mit seinem Auto zurück in die Unterkunft brachte. Anschließend machte er sich eigenständig auf die Suche nach der Tätergruppe und wollte diese auf einem Tankstellengelände in Krakow am See zur Rede stellen. Da sie sich jedoch entfernten, verständigte er die Polizei. Eine eingeleitete Nahbereichssuche verlief erfolglos. Aufgrund der Ereignisse erlitt ein 13-jähriges Mädchen einen Schock und musste in das Güstrower Krankenhaus gebracht werden. Von dort wurde es am heutigen Tag von seinem Vater abgeholt.

Die Polizei bittet die Bürgerinnen und Bürger nun um Mithilfe bei der Aufklärung dieser Straftat: Wer hat am 14. Mai 2015 (Herrentag) gegen 16 Uhr im Bereich Deliener See, Neu Sammit, Alt Sammit und Krakow am See verdächtige Personen beobachtet oder kann Hinwiese geben, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten. Informationen und Hinweise nimmt die Polizei telefonisch unter der Nummer 038208-888 2222, in jeder Dienststelle sowie über  die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen