Klinikum Neubrandenburg: Patient setzt Bett in Brand

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24. Juli 2020, 12:58 Uhr

Am Freitagmorgen ist es im Neubrandenburger Klinikum zu einem Brand gekommen, durch welchen 16 Personen verletzt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen hat ein 61-jähriger deutscher Patient vorsätzlich sein Patientenbett in Brand gesetzt.

Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, so dass eine Ausbreitung auf weitere Patientenzimmer verhindert werden konnte. Trotzdem wurden 16 Angestellte des Klinikums, auf Grund des Verdachts einer Rauchgasintoxikation, leichtverletzt. Das besagte Patientenzimmer wurde stark beschädigt. Der Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen wegen der vorsätzlichen Brandstiftung wurden aufgenommen. Auch die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren im Einsatz. Nach derzeitigen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass der 61-Jährige zur Tatzeit psychisch labil war und in einer Kurzschlussreaktion sein Bett in Brand gesetzt hat. Er wurde anschließend in eine psychiatrische Klinik gebracht.

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