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Bootsunfall Krummin : Kind gerät in Schiffsschraube: Polizei ermittelt gegen Vater

vom

Nach einem schweren Bootsunfall in Krummin ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.

svz.de von
erstellt am 17.Jul.2017 | 09:03 Uhr

Nach einem Bootsunfall mit einem schwer verletzten Kind ermittelt die Polizei in Vorpommern wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Vater, der auch der Bootsführer war. Der Unfall hatte sich am Donnerstag im Hafen Krummin (Kreis Vorpommern-Greifswald) ereignet, wurde der Polizei aber erst am Wochenende gemeldet, wie am Montag ein Polizeisprecher erklärte.

Dem neun Jahre alten Jungen gehe es nach mehreren Operationen den Umständen entsprechend wieder besser.

Nach ersten Ermittlungen kommt der Charterbootsführer aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen und wollte im Urlaub in dem Hafen auf der Insel Usedom ablegen. Dabei fiel der am Heck stehende Junge ins Wasser. Er geriet trotz ordnungsgemäß angelegter Schwimmweste in den Sog der Schiffsschraube und wurde durch den Propeller schwer an den Füßen verletzt.

Das Kind kam in eine Spezialklinik nach Berlin und war nach Angaben der Polizei nicht in Lebensgefahr. Nach Abschluss der ersten Ermittlungen entscheidet die Staatsanwaltschaft darüber, ob das Ganze strafrechtliche Folgen hat oder als Unfall eingestuft wird.

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