Karstädt: Verwirrter steht mit Messer vor der Bank

svz.de von
18. Dezember 2014, 16:20 Uhr

Eine Schrecksekunde erlebten heute Nachmittag die Mitarbeiter der Volks- und Raiffeisenbank in Karstädt. Gegen 14 Uhr stand ein Mann vor der Tür. Er trug ein Messer bei sich und wollte in das Gebäude hinein. Die Angestellten verwehrten ihm jedoch den Zutritt und verständigten die Polizei.

Das hatte auch der Mann selbst getan, bestätigt die Pressestelle. Er wolle die Bank nicht überfallen, sondern sei auf der Flucht. Drei Leute hätten die Tür zu seiner Wohnung eingetreten, wollen ihn umbringen, habe er den Beamten gesagt.  Er sprach mit einem osteuropäischen Akzent.

Die Polizei fuhr gemeinsam mit dem Rettungsdienst nach Karstädt. Der Mann war inzwischen nicht mehr vor der Bank, sondern wieder in seiner Wohnung.

Er wurde medizinisch untersucht und kam anschließend ins Krankenhaus. Polizisten begleiteten zur Sicherheit seinen Transport. Gegenüber der Polizei gaben die Bankangestellten an, dass es keine Bedrohung gegeben habe. Das Messer diente offenbar nur zu seinem eigenen Schutz, hieß es.

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