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Landfriedensbruch : Jugendliche greifen Rettungskräfte mit Steinen und Glasflaschen an

vom

Nachdem mehrere Jugendliche einen gestrigen Rettungseinsatz in Rostock Lütten Klein behinderten, ermittelt die Polizei wegen Landfriedensbruch.

svz.de von
erstellt am 30.Jul.2016 | 09:46 Uhr

20 Jugendliche haben Rettungskräfte und deren Wagen am Freitagabend im Rostocker Stadtteil Lütten Klein mit Steinen beworfen und mit Glasflaschen bedroht. Dabei sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Die Rettungskräfte seien gerufen worden, weil ein Mädchen, das mit Freunden und Bekannten unterwegs war, hyperventilierte. Als die Rettungskräfte das Mädchen nur vor Ort behandelten und keinen Anlass sahen, es ins Krankenhaus zu bringen, hätten die anderen Jugendlichen randaliert.

Die Polizei konnte 14 der 20 Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren festnehmen. Bei drei Jugendlichen fanden die Beamten „betäubungsmittelähnliche Substanzen“ sowie eine Softairwaffe.

Nach NDR Recherchen geht die Polizei davon aus, dass die Aggressivität der Jugendlichen darauf zurück zu führen sei, dass sie der Meinung waren, die Verletzte werde durch die Rettungskräfte nicht ausreichend versorgt.

 

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