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Jesendorf: Zahlreiche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verkehrsverstöße

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erstellt am 02.Aug.2017 | 16:14 Uhr

Anlässlich eines angekündigten Festivals mit einer Teilnehmerzahl im unteren vierstelligen Bereich in der Nähe von Tarzow kontrollierte die Polizei auch in diesem Jahr Personen und Fahrzeuge in Jesendorf.

Bereits im vergangenen Jahr leitete die Polizei bei Verkehrskontrollen im Umfeld des Festivalortes mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In diesem Jahr sind 74 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, 21 Fahrerinnen und Fahrer, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen ein Fahrzeug führten sowie zahlreiche Sicherstellungen von Cannabis, Kokain und Ecstasy das Ergebnis der fünf Tage. Vom 27.-31. Juli waren Polizeikräfte aus den Polizeiinspektionen Wismar, Güstrow und Rostock sowie aus der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege wechselnd vertreten. Die Kontrollzeit beschränkte sich auf den Nachmittag bis in die Abendstunden hinein. Rauschgiftspürhunde unterstützten erfolgreich die Suche nach Drogenverstecken.

Der Polizeiführer des Einsatzes, Dr. Andreas Walus, zieht folgendes Fazit: "Unsere Rauschmittelexperten der Polizei hatten alle Hände voll zu tun. Die stichprobenartige Kontrolle der Festivalbesucher diente vor allem dazu, Autofahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss rechtzeitig aus dem Verkehr zu ziehen. Denn derartige Autofahrer gefährden sich, ihre Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Darüber hinaus setzen wir mit unserem Engagement ein klares Zeichen gegen die Folgen der Drogenindustrie. Allein in Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr neun Menschen aufgrund von Drogenkonsums ums Leben gekommen. Darunter war ein 14-jähriges Mädchen aus Rostock. Dagegen müssen wir einfach etwas tun".

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