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Hamburg: Zigarettenschmuggler festgenommen - Zoll stellt mehr als 10 Millionen Zigaretten sicher

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erstellt am 01.Feb.2016 | 11:03 Uhr

Zollbeamte haben Anfang Januar im Hamburger Hafen aufgrund eines Hinweises einen aus China stammenden Seecontainer kontrolliert. In dem Container stellten die Beamten nicht die in den Ladepapieren genannten 750 Kartons Sonnenbrillen, sondern mehr als 10 Millionen unverzollte und unversteuerte Zigaretten der Marke "Richman" fest.

Die Täter waren sich ihrer Sache offensichtlich sehr sicher und verzichteten auf die sonst übliche Tarnladung.

Der Empfänger des Containers wollte diesen am 22. Januar 2016 im Hafen abholen. Offensichtlich wollte er versuchen die Zigaretten durch eine Tarnladung auszutauschen, um eine durch das Zollamt Waltershof angeordnete Röntgenkontrolle in der Containerprüfanlage unentdeckt zu überstehen. Dieser Versuch wurde durch die Ermittler jedoch entdeckt. Der polnische Staatsbürger konnte am gleichen Tage durch Beamte des Hauptzollamts Hamburg-Hafen und des Zollfahndungsamts Hamburg festgenommen werden.

Das Amtsgericht Hamburg erließ gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen am 23. Januar 2016 wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall Haftbefehl. Der Beschuldigte sitzt seither in Untersuchungshaft.

Der entstandene Steuerschaden beläuft sich auf mehr als 2,1 Millionen Euro. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Hamburger Zollfahndung geführt und dauern an.

 Bereits wenige Tage zuvor waren den Ermittlern in einem aus Vietnam stammenden Container 10,5 Millionen Schmuggelzigaretten ins Netz gegangen.

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