Hagenow: 15-Jähriger soll mit verbotenen „Polen-Böllern“ gehandelt haben

svz.de von
03. Juni 2016, 17:50 Uhr

In einer Hagenower  Schule  in der Möllner Straße wurden bei einem Schüler gestern vormittag über 100 verbotene Böller entdeckt. Der 15-jährige Schüler wollte laut Polizei die sogenannten „Polen-Böller“ dort offenbar an Mitschüler verkaufen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Jugendliche die gefährlichen Knaller vermutlich im Internet bestellt und dann in einem Rucksack mit zur Schule gebracht. Die Polizei hat Anhaltspunkte dafür, wonach dies offenbar nicht zum ersten Mal passiert sein soll. Zwischenzeitlich konnte die Polizei sechs Mitschüler ermitteln, denen der 15-Jährige in der Vergangenheit bereits solche Böller verkauft haben soll. Entdeckt wurden die insgesamt 105 verbotenen  Knaller  durch aufmerksame Lehrer bei einer Taschenkontrolle.

Vorausgegangen war das Zünden eines Böllers in direkter Nähe der Schule. Bereits in den Tagen zuvor soll es nach SVZ-Informationen im angrenzenden Wohngebiet mehrfach zum Zünden dieser gefährlichen Knallkörper gekommen sein.  Das bestätigte die Schulleitung gestern auch im Gespräch mit der SVZ. Gegen den 15-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an, die gefundenen Böller wurden sichergestellt.

Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass der Gebrauch solcher verbotenen Böller lebensgefährlich sein kann.

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