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Güstrow: Polizist muss sich nach Geschwindigkeitskontrolle auf Verkehrsinsel retten

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erstellt am 10.Apr.2017 | 10:14 Uhr

In den frühen Abendstunden des 09.04.2017 führten Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Güstrow Geschwindigkeitsmessungen in der Rostocker Straße durch. Gegen 19:30 Uhr wurde ein roter VW Golf eingemessen, welcher innerorts mit 95 km/h unterwegs war. Als der uniformierte Polizeibeamte, ausgestattet mit leuchtender Warnweste und Anhaltekelle, die Fahrbahn betrat, um den betreffenden Verkehrsteilnehmer anzuhalten, beschleunigten sowohl er, als auch der neben ihm fahrende, weiße Pkw Audi A6 und hielten auf den Anhalteposten zu. Der Polizeibeamte musste auf eine Verkehrsinsel laufen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Anschließend flüchteten beide Pkw-Fahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit über die B 103 in Richtung Kronskamp. Die nacheilenden Beamten konnten erkennen, dass die Flüchtenden trotz Gegenverkehrs, auch in Verbotsbereichen überholten und andere Verkehrsteilnehmer zum starken Abbremsen zwangen. Trotz dieser äußerst gefährdenden Fahrweise kam es glücklicherweise nicht zu einem Verkehrsunfall.

Aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeiten und des Fahrzeugverkehrs konnten die Tatverdächtigen unerkannt flüchten.

Die Polizeibeamten haben derzeit Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Nötigung, Straßenverkehrsgefährdung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Personen, die zum fraglichen Zeitpunkt zwischen Güstrow und Kronskamp unterwegs waren bzw. Zeugen am genannten Tatort wurden, oder sonst Angaben zum geschilderten Sachverhalt machen können, wenden sich bitte an das Polizeihauptrevier in Güstrow unter 03843-2660 oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de.

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