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Aus dem Polizeibericht

21. November 2017 | 18:45 Uhr

Grevesmühlen: 25-Jähriger ärgert die Polizei

vom

svz.de von
erstellt am 22.Nov.2013 | 04:35 Uhr


Ein 25-Jähriger Betrunkener beschäftigte mehrere Beamte des Polizeirevieres Grevesmühlen in der Nacht von Donnerstag zu Freitag. Zunächst haben sich Anrufer bei der Polizei über laute Musik im Bereich der Mühlenstraße beschwert. Schon bei Eintreffen der Beamten konnte durch das geöffnete Fenster des 25-jährigen Mieters die laute Musik wahrgenommen werden. Der Mann wurde gebeten, die Musik leiser zu machen. Bereits nach kurzer Zeit stellte er die Musik wieder laut. So besuchten ihn die Beamten ein zweites Mal.

In diesem Falle kam der 25-Jährige an die Hauseingangstür. Hier kündigten die Beamten bei fortlaufender Störung die Sicherstellung der Musikanlage an. Der Mann ging in seine Wohnung, drehte die Musik erneut laut auf und warf in der weiteren Folge einen metallischen Gegenstand aus dem Fenster in Richtung der Beamten. Diese wurden nicht verletzt. Da der Betroffene stark alkoholisiert, aggressiv und polizeilich nicht unbekannt war, forderten die Polizisten weitere Kollgen an. Anschließend begaben sie sich in die Wohnung des Mannes. Hier beleidigte er die Beamten und reagierte sehr aggressiv auf die Anweisungen. Als die Beamten mit der Musikanlage die Wohnung verlassen hatten, nutzte der 25-Jährige ein anderes Gerät um erneut Lärm zu verursachen. Die Polizisten begaben sich erneut zur und im weiteren Verlauf in die Wohnung. Hier warf der Mann mit einem Kleiderständer und einem massiven Stuhl nach den Beamten. Mit einfacher körperlicher Gewalt wurde der 25-Jährige zu Boden gebracht und ihm anschließend die Handfessel angelegt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab am Freitagmorgen 2,49 Promille.

Während der Maßnahmen sprach der Betrunkene weiter Beleidigungen aus und trat nach den Beamten. Erst in der Zelle beruhigte sich der Aggressive wieder und verbrachte den Rest der NAcht in der Zelle. Trotz der angewandten Gewalt gegen die Polizisten wurde keiner verletzt. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Beleidigungen, der versuchten Sachbeschädigung und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des unzulässigen Lärms.

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