Greifswald: Sachbeschädigung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

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03. November 2015, 15:03 Uhr

Durch unbekannte Täter wurden in der heutigen Nacht mittels Pflastersteinen zehn Fensterscheiben eines Gebäudes in der Robert-Bluhm-Straße, in 17489 Greifswald eingeworfen. Ein Zeuge, welcher sich im Haus aufgehalten hatte, hörte gegen 03:10 Uhr ein lautes Klirren und stellte die Sachbeschädigung an den Fenstern fest.

Daraufhin begab sich der Hinweisgeber vor die Tür. Er sah noch drei männliche Personen davon laufen. Weiterhin wurde festgestellt, dass an einige Fenster und die Fassade des Hauses eine bisher unbekannte, schwarze, übelriechende Flüssigkeit mittels eines Feuerlöschers aufgetragen wurde. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

  Das Gebäude wird durch eine Burschenschaft genutzt. Ein politisch motivierter Hintergrund ist nicht auszuschließen. Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam ermittelt. Zeugen, die etwas beobachtet haben, oder nähere Angaben zu den drei unbekannten männlichen Personen machen können, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

   Der Hinweisgeber informierte nach Feststellung der Straftat umgehend die Polizei. Bei der Anfahrt, in unmittelbarer Nähe zum Tatort, vernahmen die eingesetzten Beamten unter ihrem Funkstreifenwagen scheppernde Geräusche. Als sie nachsahen stellten die Polizisten sogenannte "Reifentöter" fest. Diese bestanden aus zusammengeschweißten, etwa 15 cm langen, Nägeln. Die Beamten mussten insgesamt acht dieser "Krähenfüße" sicherstellen. Ob ein Schaden am Funkstreifenwagen entstanden ist, wird derzeit geprüft. Es wurde eine Anzeige wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gefertigt.

Die Kriminalpolizei ermittelt, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Straftaten besteht.

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